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Die Hundsbichler-"Enzyk-lab-ädie"

Hier finden Sie Erklärungen zu Fachbegriffen. Sollten Sie den gesuchten Begriff nicht finden, schreiben Sie uns doch einfach. Wir werden ihn dann in unser Lexikon aufnehmen.

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Lab

ist der allgemein gebräuchliche Begriff für alle Dicklegungsmittel - Unterscheidung durch den Zusatzbegriff Natur-, Mikro-, Gen- und Pflanzen-Lab

Labersatzstoffe

alle Koagulantien, die nicht Naturlab sind, wie z.B. Mikro"lab", Gen"lab", pflanzliche Gerinnungsmittel. Die Bezeichnung Lab für diese Produkte ist falsch. Laut gesetzlicher Regelung müssten sie Labaustauschstoffe heißen.

Labextrakt

eine andere Form der Bezeichnung von flüssigem Naturlab. Lab wird durch Extraktion der Enzyme aus dem Magen gewonnen

Labpaste

ist die älteste Form von industriell hergestelltem Naturlab mit gleicher Qualität. Enthält neben Chymosin und Pepsin auch Lipase und führt daher zu pikanteren Reifungsaromen und ev. Auch mehr Fett im Käse.

Labpulver

wird aus flüssigem Naturlab durch Weiterverarbeitung gewonnen und ist ein Pulver mit hoher Konzentration an Chymosin und ev. auch Pepsin. Geringe Mengen - 1,5 bis 2,5 Gramm genügen zumeist für die Dicklegung g von 100 Liter Milch.

Labtabletten

werden aus Labpulver hergestellt und sind ideal für Kleinmengen von Milch. 1 Tablette legt 20 Liter Milch dick

Lipase

ein Verdauungs-Enzym, das für die Fettsäurespaltung verantwortlich ist. Ist in allen Labpasten in natürlicher Konzentration enthalten. Führt zu pikanten Reifungsaromen im Käse und zu elastischerer und fettigerer Textur.